Warum es sich lohnt, sich in der Lehrlingsausbildung zu engagieren:

Der Einstieg ins Erwerbsleben geschieht in der Schweiz für die meisten Jugendlichen über eine Berufslehre, also einerseits in einem Lehrbetrieb – unterstützt durch überbetriebliche Kurse – und anderseits in der Berufsfachschule (Triale Berufsausbildung).

Im Betrieb erwerben die Lernenden die beruflichen Fertigkeiten und gewöhnen sich schon früh ans Arbeitsleben. Erlernen dabei den Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Vorgesetzten und der Kundschaft.

In den überbetrieblichen Kursen erhalten die Lernenden eine systematische Einführung in die grundlegenden Fertigkeiten, die für eine erfolgreiche Berufspraxis notwendig sind. Dadurch wird der Lehrbetrieb in seinem Ausbildungsauftrag wirksam unterstützt und ergänzt.

Die Berufsfachschule vermittelt im Fachunterricht das für den Beruf notwendige theoretische Wissen, während im allgemeinen Unterricht neben der Sprache auch die Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz der Jugendlichen gefördert wird. Im Malerberuf besuchen die Lernenden, während den drei Lehrjahren, an einem Tag die Berufsfachschule.

Leistungsbereite und -fähige Berufsanwärter haben dabei die Möglichkeit, lehrbegleitend eine Berufsmatura zu erwerben oder Freifächer zu besuchen, während für schulisch schwächere Jugendliche Stützkurse angeboten werden.